Archive for the 'Das Archiv' Category

Pirlipat

Nach dieser ewigen Pause melde ich mich jetzt endlich virtuell zurück! Ich dachte das passt ganz gut, jetzt wo durch das Ende des Studiums viele Kontakte nicht mehr so eng geknüpft sind wie früher.

Ich habe mir ein neues Konzept zurechtgestrickt, einen neuen Namen ausgewählt (der noch nicht in der URL ist - ich arbeite dran) und bringe viele neue Ideen mit, wie ich diese Seite ansprechend gestalten kann. Die Arbeiten laufen noch und vieles sieht noch nicht ganz so aus, wie ich es haben will.


Was wird es hier in Zukunft geben?

Also, ich habe mir eine thematische Ausrichtung des Blogs auf die Schwerpunkte Tanz, Kreativität im weitesten Sinne, Lebensmittelexperimente und Reflexion überlegt. Dabei möchte ich das, was ich selber erfahre und mache mischen mit allgemeinen Infos und Hintergründen. Ich hoffe, es klappt und ich hoffe ihr mögt es. Ab nun tut sich also hier wieder was. Oder wie die Japaner sagen würden: YUSH!

Pirlipat

Jaja, ich weiß. Sträfliche Vernachlässigung. Wie man am ernüchterten Layout erkennt, hat mir der Glitzerkram nicht mehr gefallen.

Ich überlege schon seit einiger Zeit an einem Relaunch mit einen neuen Konzept endlich mal mit Konzept. Mal schauen, was es wird und was kommt… irgendwas wird kommen.

Achja. Magisterarbeit is wech. Aber das wusstest ihr wahrscheinlich eh schon alle. ;-)

Pirlipat

… habe ich ärgerlicher Weise folgende Vorsätze aus 2008 nicht umgesetzt: ein Seminar besuchen in dem ich niemals mich, sondern in jeder Sitzung Goethe oder Kafka auf die Anwesenheitsliste schreibe. Das Meer sehen. Mindestens einer fremden Person sagen, wie wunderschön ich sie finde.

… habe ich nicht alles gewaschen, gespült und geputzt vor Heilig Abend, was stellvertretend dafür steht, dass ich mich von einigen selbstauferlegten Zwängen befreit habe.

… habe ich einen Teil von mir abgelegt, von dem ich dachte, ich könnte nicht ohne ihn leben. Ich habe gekämpft, gestrampelt, geweint um ihn festzuhalten. Bin immer und immer wieder viele Schritte zurückgegangen, aus Angst vor dem Neuen. Dieses Jahr war ein Befreiungskampf, der mich mehr Kraft gekostet hat, als ich mir je vorstellen konnte. Aber ich habe ihn gewonnen.

… war ich mutig: Ich habe meine Garagenmiete eingefordert, habe einen mir aufgeschwatzten Handyvertrag storniert, habe Versicherungsunterlagen geregelt, meinen Job gekündigt und Prioritäten gesetzt, aufgehört ausschließlich Schwarz zu tragen. Ich war alleine in Berlin und habe auf der Party meines Lebens getanzt, ich habe in Berlin gearbeitet. Ich habe mich neu verliebt. Habe neue Sachen entdeckt, neue Interessen gewonnen und nach Jahren wieder neue Freunde dazu gewonnen.

… war ich feige: Und habe mir immernoch kein Tattoo stechen lassen, die Haare nicht rot gefärbt, nicht neu gelockt und ich trage auch immernoch keine Microdermals.

… habe ich gelernt, dass es gar nicht so schwer ist, “ich liebe dich” zu sagen und es auch so zu meinen. Überhaupt habe ich gelernt, dass die emotionalen und sachlichen Dinge einfacher sind und sein können, als ich es mir ausmale. Ich habe auch gelernt, meinem Verstand und meiner Intuition (die ich wesentlich öfter benutze) zu vertrauen.

… war der Anfang vom Ende: Ich schreibe Magisterarbeit, bin zur Prüfung angemeldet und habe damit das Ende meines Studiums eingeläutet.

… habe ich etwas entdeckt: Orientalischer Tanz ist der Sport, den ich machen möchte. Die Suche hat ein Ende.
… entstand ein Plan: In 2 Jahren ein Solo tanzen.

… sind viele Steine ins Rollen geraten. Große große Umbrüche und Veränderungen sind angelaufen, die mehr als ein Jahr zur Umsetzung brauchen. 2009 war gefühlt das Vorbereitungsjahr für 2010. Mein Studium wird enden und das wird viele gravierende Entscheidungen mit sich bringen, die alle mit einander verbunden sein werden. Arbeiten? Wo? Wo und wie wohnen? Sparen? Wie wieviel? Reisen? Around the World? Alleine? Was ist mit dem Jahr in Wien?

… bin ich ein Stück erwachsener, ruhiger und fester geworden. Und kann sagen: Ich gehe glücklich aus 2009. Herzlich Willkommen 2010.

Pirlipat

Machen wir es kurz: Ich schwöre dem Vegetarismus hiermit offiziell ab.

Die in letzter Zeit zum Regelfall gewordene Lust auf Fleisch hat mich regelmäßig in die Hände menschenverachtender Fastfoodketten getrieben. Das ist weder moralisch tragbar, noch gesund, noch preiswert.
Um nicht in einem ständigen “Ich würde aber so gerne” zu leben und mir ständig “ausnahmsweise” einen Scheiß einzuverleiben habe ich beschlossen, bis zur Fastenzeit meinen Fleischverzicht meinem Über-Ich als rein freiwillig klarzumachen. Danach werden die Karten neu gemischt. Das heißt nicht, dass ich jetzt nur noch Schnitzel und Salami esse. Das heißt, dass ich beim Essen gehen und Pizza bestellen nicht mehr auf Fleisch verzichten will. Tofu kommt weiterhin auf den Tisch, ich werde weiterhin belegte Brötchen mit Käse statt Schinken kaufen und mir sicher niemals ein Steak braten. (Wobei… hm. :-D )
Die letzten Wochen der “Fleischeslust” nehm ich einfach mal als Zeichen meines Körpers für einen gesteigerten Bedarf und so sei es dann eben. Ich mache Magister, ich habe anderes zu tun als mein Essverhalten über zu regulieren. Lieber Hühnchen zum Mittag als ne Tafel Schokolade zur Kompensation, oder so.

Ja, das ist wirklich alles, über das ich grade bloggen kann. Twitter tötet Blogs! Datenschutz tötet virtuelle Fotoalben! Das ist doch alles langweilig. Und ich brauche ein Tagebuch um all das aufzuschreiben, was nicht öffentlich sein soll, aber gesagt werden muss. Aber wie das immer so ist mit den Tagebüchern und der Motivation.

Pirlipat

Memo an mich selbst: Hassblogeintrag über Mario Barth schreiben.