Pirlipats Glitzerkiste

Willkommen im Chaos.

Archive for the ‘Weltschmerz’ Category

Zwischen Erwartung und Tatsache…

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Dezember 10th, 2009 Posted 19:35

… liegen leider oft Welten. Besonders frustrierend ist das, wenn man meint, es stünde doch ganz in der eigenen Macht, diese Zustände einander anzugleichen. Nachdem die Happy Christmas Oriental Show wirklich ein Rausch von Musik, Glitzer, Tanz und Gefühlen war, war das erste Training danach umso ernüchternder. Nichts ging so, wie es sollte, meine Arme und Beine setzen einfach nicht das um, was in meinem Kopf ist. Und ich kann mich schwer bis gar nicht damit abfinden, dass es noch ein langer, langer Weg ist bis zum ersten Solo und ein noch längerer bis dahin, wo ich irgendwann mal sein möchte.
Vielleicht bin ich zu ergeizig? Vielleicht verbissen? Zu sehr auf Erfolg getrimmt, was natürlich nur Schuld dieser bösen Leistungsgesellschaft ist, in der wir leben? Ich will alles gut machen, also eigentlich perfekt machen, und schreibe an einer Arbeit von der jede einzelne der 80 Seiten wichtiger ist als alle Seiten aller Hausarbeiten zusammen. Ich glaube, mich davon noch verhältnismäßig wenig stressen zu lassen, aber wer weiß, wahrscheinlich rührt daher dieser Umschwung von Tanzlust in Tanzfrust. Ich will jetzt, sofort, alles haben, alles können, alles machen.

Posted in Dance, Weltschmerz

Kennste, kennste, kennste?

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November 9th, 2009 Posted 10:14

Memo an mich selbst: Hassblogeintrag über Mario Barth schreiben.

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Schwarze Nostalgie

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November 1st, 2009 Posted 15:15

Viele Dinge drücken mir sehr aufs Gemüt im Moment und am meisten drückt, dass ich für Emokram im Moment eigentlich gar keine Zeit habe.

Bald wird es wieder (Jahres)zeit, sich in die Ville Valo Gedächtnisklamotte zu werfen, meiner Stimmung entspräche es jedenfalls jetzt schon:

Hachja. Da ist mir auch gleich mal mein liebstes Lieblingsgruftilied in den Sinn gekommen:

Was hätte ich als Teenie drum gegeben June Hyde zu sein und ein Duett mit Ville Valo singen zu dürfen.

Alles Kackscheiße grade. Muss auch mal gesagt werden dürfen.

HA! Und übrigens:

DU ARSCH!

und

und

Habe ich meinen Gemütszustand jetzt ausreichend demonstriert? Danke und ab.

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Manchmal holt sie mich wieder ein.

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Juni 8th, 2009 Posted 21:47

Samsas Traum - Angst

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Berlin, Halleluja Berlin.

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März 15th, 2009 Posted 13:27

Die Katharsis (gr. κάθαρσις kátharsis „Reinigung“) bezeichnet nach der aristotelischen Definition der Tragödie in der Poetik die emotionale, körperliche, geistige und auch religiöse Reinigung.

Berlin. Dort hin geht die Reise. Das im Winter erstandene Lidl-Ticket bringt mich in die Hauptstadt und zurück.

Warum Berlin?
Ich muss etwas aufarbeiten um es abschließen zu können. Es wird eine Reise in meine jüngste Vergangenheit, auch eine Reise zu meinen ältesten Ängsten und damit letztendlich zu mir selbst. Ich habe lange hin und her überlegt Ich wusste eigentlich schon beim Kauf des Tickets, dass ich es genau dafür brauchen werde. Jedes andere Ziel hätte noch so toll sein können, es hätte immer das Gefühl hinterlassen, die Chance nicht genutzt zu haben um das in mir zu bereinigen, was mich nachhaltig bedrückt und schattenhaft immer wieder auftaucht, wenn es in irgendeinem Zusammenhang um diesen Ort geht.

Vergangenes muss enden. Gegenwärtig will ich lernen, Freiheit zu nutzen und zu leben. Und zukünftig will ich gereinigt wieder nach hause kommen.

Als fulminanter Höhepunkt der Hauptstadtreise:

Das Tollste und zugleich Unheimlichste an allem ist: Ich werde es ganz alleine tun. Aber die Angst muss ein Ende haben. Es muss weiter gehen, aus eigener Kraft.