Pirlipats Glitzerkiste

Willkommen im Chaos.

Archive for August, 2008

Danke, Jane.

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August 29th, 2008 Posted 19:22

Danke, Jane.

Vielen Dank liebe Jane Norman, dass du mir eine Hose auf den Hintern Leib geschneidert hast – ich dachte schon an operative Verkürzung meiner Beine, als ich drohte, auch in Köln einfach nicht das zu finden, was ich suchte.

Entschuldige, dass ich das zurückgelegte Top doch nicht mehr abgeholt hab – es musste weichen zu Gunsten eines Rockes von Zara aus gradezu obszönem Material.

Ich will gar nicht aufaddieren, wie lange ich nun insgesamt gesucht habe – aber jetzt habe ich genau das Outfit, in dem ich vor meinem geistigen Auge seit Wochen aus dem Zug steige.

Und wenn ich noch einmal versuchen sollte, in Bonn shoppen zu gehen, fesselt mich und haltet mich ab! Alleine den Kölner H&M könnte ich leer kaufen – also bis auf die schwarzen Hosen. Vom doppelt so großen Promod ganz zu schweigen. Oder gar von Jane.

Shoppinganfall. Frauenleiden.

Aufnahmefeier START-Stiftung NRW

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August 26th, 2008 Posted 12:10

Telefon.
Ich: „Ah Omi, das ist ja lustig, dass du anrufst, ich wollte dich heute auch anrufen”
Omi: „Wieso? Willst du was? Wie viel brauchst du?”

Ich würde mal sagen, da sind die Verhältnisse geklärt! Also geht’s diese Woche noch flux in die Stadt, ein schniekes Outfit für meinen Düsseldorf-Geschäftstrip zusammenstellen. Danke hierfür, Omi. „Ja, da brauchst du was Vernünftiges zum anziehen. Haben deine Schuhe auch grade Absätze?” Ja, haben sie. Und Prinzessin freut sich schon wie doof auf die erste Fahrt im IC seit Jahren, auf Coffee to go am Bahnhof und geschäftiges, sonnenbebrilltes Eilen durch die Landeshauptstadt.

Und wozu die ganze Aufregung? Dazu:

Die START-Stiftung vergibt regelmäßig Stipendien an Jugendliche mit Migrationshintergrund, die auf dem ersten Bildungsweg Abitur, Fachhochschulreife oder Real- oder Hauptschulabschluss mit dem Ziel eines höheren Abschlusses anstreben. Bedingungen für ein START-Stipendium sind gute Noten (nicht zwingend perfekte Deutschkenntnisse), gesellschaftliches Engagement, ein bemerkenswertes Persönlichkeitsprofil, was man eben so braucht für Stipendien. Besonders sollen Jugendliche unterstützt werden, die schwierige Ausgangssituationen haben, wie zum Beispiel keinen eigenen PC, eine sehr beengte Wohnung in der sie nicht ungestört lernen können und so weiter.
Und am 1. September werden nun die neuen Stipendiaten, die das Bewerbungsverfahren erfolgreich bestanden haben, feierlich aufgenommen.
Genau unser Thema also und genau unsere Zielgruppe. Meine Aufgabe wird darin bestehen, Kontakte zu interessanten Jugendlichen zu knüpfen, die als Mentoren für unsere Plattform interessant sein könnten, aber auch Augen und Ohren offen zu halten nach jeder Art von anderen potentiellen Kooperationspartnern, und nein, ich rede nicht von Geldgebern. Naja und ein halbwegs repräsentatives Bild von unserem Projekt sollte ich natürlich dabei auch abgeben, also wird es beim Empfang heißen: Finger weg von allem was man verschütten, verkleckern oder umwerfen kann.
Ich bin so gespannt. Muah. Ich werde euch noch mit hunderttausend Beiträgen nerven, bevor es endlich soweit ist. Und danach. Wah!

Posted in Arbeit adelt

So klingt Liebe

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August 24th, 2008 Posted 13:56

Geistert schon eine Weile durch meine Boxen, immer mal wieder.

Posted in Von Herz zu Herz

Muss man als Frau auch mal machen:

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August 21st, 2008 Posted 22:46

*duschen

*Haare megasuperlockig und mähnig stylen

*fettes Make-Up mit viel viel schwarz

*Metalmiezenoutfit um die neue Lieblingshose herum zusammenstellen und anziehen

*schmücken

*einduften

… und Pfand wegbringen, einkaufen und danach einfach wieder heim! :D

Ich will…

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August 20th, 2008 Posted 11:32

… so viel tun und habe so wenig Energie. Alles schwebt in großen bunten Glitzerblasen vor meinem inneren Auge und ich will doch aktiv und produktiv sein, aber ich komm einfach nicht vom Fleck. Der Ansatz fehlt, der Kick, er kommt nicht, nicht von außen und aus mir zerr ich ihn auch nicht hervor im Moment. Selbst zum aufräumen und saubermachen muss ich mich zwingen, und das ist normalerweise der Schritt, den ich euphorisch als erstes tue.

Ich will meine Wohnung entlasten, Dinge die auf meinem Schrank lagern in den Keller schleppen, entmüllen, reinigen. Mein Bad weiter anhübschen, sodass ich mich wohl fühle in lauter goldsandbraunglitzernder Deko, Teelichtern, Düften.

Ich will mit der Hausarbeit anfangen, nachdem ich entschieden habe, nur eine von zwei zu schreiben. Ich will in der Bib sitzen, Bücher suchen, Texte wälzen, notieren, mich vertiefen, grübeln, über verklausuliertes Philosophendeutsch fluchen, Kaffeepausen machen, Student sein.

Und ich will damit am 15. September fertig sein. Und dann nach Kiel mit meinem Liebsten, Urlaub, am herbststürmischen Meer langlaufen und starr vor Salz und Sand im Strandcafé Pommes mit Mayo essen und Kakao mit Schuss trinken.

Ich habe also genügend Pläne, große schöne Pläne.

Wie zur Hölle bekomm ich endlich den Arsch hoch dafür?

Posted in Klimbim